Staatlich geprüfter Gestalter (Schwerpunkt Werbegrafik)

Fachschule für Gestaltung

(mehr Informationen auf: www.ig-media.de)

Ausbildungsziel

Berufliche Weiterbildung zum Staatlich geprüften Gestalter mit Schwerpunkt Werbegrafik

Gleichzeitig können Bewerber mit Realschulabschluss die Fachhochschulreife erwerben, welche später den Zugang zu einer Fachhochschule mit dem Berufsziel Bachelor/ Master of Arts ermöglicht.

Berufsbild

Der staatlich geprüfte Gestalter für Werbegrafik schafft reproduzierbare Vorlagen für Werbemittel aller Art. Er gestaltet das Bild von Informationen für die Bereiche Wirtschaft, Politik, Kultur, Sozialwesen, Bildungswesen, Orientierungshilfen,Verkehrsplanung oder Stadt- und Regionalplanung neu, so z. B. Prospekte, Inserate, Plakate, Geschäftsausstattungen, Logos, Autowerbung, Kataloge, Bücher, Arbeitsmappen, Schautafeln, Diareihen oder Ausstellungen. Der staatlich geprüfte Gestalter übt vorwiegend eine handwerklich-künstlerische Tätigkeit aus: in Design-Abteilungen, in Betrieben oder Design-Studios, in eigener Werkstatt, für Messen, Museen und Ausstellungen, in Kulturämtern, in Kliniken und Rehabilitationszentren, in Ausbildungsstätten oder in der Entwicklungshilfe. Der staatlich geprüfte Gestalter hat Entwurfs-, Ausführungs- und Führungsaufgaben. Er erarbeitet seine Ideen konzeptionell vom zeichnerischen Entwurf bis zur Reinzeichnung und kann als Leiter von Abteilungen tätig sein. Er arbeitet eng mit anderen Berufszweigen interdisziplinär zusammen und verfügt deshalb über ein umfangreiches - vor allem technologisches - Wissen. Er findet Tätigkeitsfelder in den Bereichen Marketing, bei der Beobachtung der Marktentwicklung, in der Kundenberatung und -betreuung, bei der Wahl von Produkten für den Wohnbereich, bei der Lehrlingsausbildung bis hin zur Erfüllung mittlerer und gehobener Führungsaufgaben.

Ausbildungsinhalt

Während im ersten Ausbildungsjahr die Grundlagenfächer dominieren, liegt der Schwerpunkt im zweiten und dritten Jahr auf den Spezial- und Werkstattfächern. Neben der Vermittlung von theoretischem Grundwissen (Kunstgeschichte, Technologie, Mathematik, Englisch, Deutsch, Sozialkunde, Betriebswirtschaftslehre, Berufs- und Arbeitspädagogik, Psychologie u. a.) nimmt den größten Teil die praktische Ausbildung in verschiedenen Werkstätten und Ateliers ein (Gestaltungslehre, Naturstudium, Farbenlehre, Entwurf/ Entwicklung, Schrift/ Typografie, Fotografie, Techniken des Gestaltens, Informatik, Computergestalten, Videotechnik, Fachzeichnen/ Konstruieren).

Der Fachschüler wird in die Lage versetzt, für die Umsetzung seiner Ideen die Fachinhalte aller Ausbildungsgebiete selbstständig zu kombinieren und kompetent einzusetzen. Nach einem selbst erstellten Konzept erarbeitet der Fachschüler im Zeichenprogramm Reinzeichnungen und umsatzfähige Vorlagen für die Reproduktion. Die Anordnung von Text, Bild und Grafik im Layout sowie die übersichtliche Gliederung und gute Lesbarkeit spielen dabei eine tragende Rolle. Der Fachschüler wird befähigt, seine Produkte verbal und optisch zu präsentieren, um die Verhandlungsfähigkeit mit späteren Partnern aus der Wirtschaft zu erlangen.

Das Ziel der Ausbildung besteht in der Vermittlung vom gestalterischen Handwerk, d. h. von Wissen und Können für die Produktion in Handwerk und Industrie, für Unikat und Serie.

Zugangsvoraussetzungen

Realschulabschluss und eine einschlägige Berufsausbildung sowie ein bestandener Aufnahmetest.

Sie können sich telefonisch erkundigen, ob Ihr Beruf die Voraussetzungen erfüllt.

Eine Ausbildung zum/zur Gestaltungstechnischen Assistenten/in an unserer Schule ermöglicht ebenfalls den Zugang zu diesem Bildungsgang.

Sonstiges

Ausbildungsbeginn:
gemäß der Ferien des Freistaates Thüringen

Ausbildungsdauer:
3 Jahre Vollzeitunterricht

Ausbildereignungsprüfung:
Fakultativ kann man die Qualifikation zum Lehrausbilder (Meisterprüfung erforderlich) erwerben.

Kosten:
gebührenfrei

Wohnen:
ist in Gemeinschaften der örtlichen Wohnungsbaugesellschaften möglich.

BAföG:
Das Fachschul-BAföG ist rückzahlungsfrei. Informieren Sie sich bei der Stadt- oder Kreisverwaltung Ihres Heimatortes über die Höhe des BAföGs.